New York: Das Hudson Hotel – Stylisch, geniale Lage, kein Frühstück mehr

Sehr angenehmes Hotel in Midtown Manhattan. Grundsätzliches Manko: Kleine Zimmer. Neues Manko: Kein Frühstück

Das Hudson Hotel findet Ihr 356 West 58th Street in Manhattan. Damit liegt es direkt an der Ecke 9th Avenue und 58th Street – von daher aufpassen bei der Zimmerwahl in Sachen Lautstärke!

Lage: Genial 

Für jeden, der sich diesen Teil Manhattans erlaufen möchte, ist das Hotel von der Lage her perfekt. Zum Columbus Circle und somit zum Central Park sind es nur ein paar Schritte. Die Upper East Side ist auch nur einen Steinwurf weg. Auch Broadway, Times Square oder das Rockefeller Center an der 6th Avenue sind schnell und problemlos zu Fuß erreichbar.

Wenn man sich ein wenig die Luft des Big Apple um die Nase wehen lassen möchte, dann kann man auch scheinbar entfernte Teile von Manhattan zu Fuß erreichen. Der weiteste Fußmarsch führte mich vom Flatiron Building (175 5th Avenue, somit auf Höhe der 23rd Street) am Empire State Building vorbei via Bryant Park und Rockefeller Center zurück zum Hotel. Das sind dann rund 2,5 Meilen, für die man eine knappe Stunde einplanen sollte.

Hotel: Stylish, Schön, Angenehm

Das Hudson erreicht man von der Straße aus über eine lange Rolltreppe. In diesem Bereich dominieren Neonfarben. Oben angekommen steht man vor dem Rezeptionstresen. In der Lobby, den angrenzenden Gängen und Bars dominiert dunkles Holz, hohe Decken, klassischer Bibliothek-Stil. Sehr schön, für den, der es mag. Free WiFi für Gäste in der Lobby.

Die Zimmer sind sauber und zweckmäßig auch in dunklen Tönen mit modernen Elementen eingerichtet. Allerdings sollte man in Sachen Platz keine Zugeständnisse erwarten. Wer viel Platz möchte, sollte eine höhere Kategorie buchen. Mir persönlich hat die normale Größe bis dato aber gereicht.

In der Lobby und den umliegenden Gängen gibt es diverse Sitzgelegenheiten, so dass man jederzeit auch “unter Menschen” gehen kann, wenn man seine Mails checken oder Ähnliches erledigen, dabei aber nicht auf dem Zimmer sitzen möchte.

Frühstück: Was habt Ihr getan???

Anno 2012 wurde das Hotel renoviert. Im Zuge dieser Maßnahme ist der Frühstücksraum weggefallen. 2007 hatte das Burger-Restaurant des Hotels am Morgen noch diese Funktion. Jetzt ist es morgens geschlossen. Abends hat es mehr Barcharakter. Burger gibt es auch noch – man bekommt sie an einer großen, fensterähnlichen Ausgabe. Allerdings hauen sie mich nicht mehr um. Unter dem Strich finde ich es sehr schade, auf den Raum verzichten zu müssen. Hohe Wände, Buchregale, Neuenglandstil – hier zu frühstücken hatte etwas von einem guten Start in den Tag.

Eine Alternative ist die “German Bakery” direkt an der Ecke zur 9thAvenue. Vom Smoothie über den Wrap bis zu den Pancakes gibt es hier rund um die Uhr alle Arten von Essen – von gesund bis nicht so. Nettes Team, leckeres Essen aber man muss eben vor die Tür … ;-)

Fazit: In der Gegend Manhattans überwiegen beim Hudson für mich die Vorteile das Frühstücksmanko. Bis jetzt war ich zweimal da, beide Male im Frühling, beide Male sehr kalt, beide Male die Roof-Top-Bar noch geschlossen. Die möchte ich noch einmal sehen …

- Fotos folgen -

Neuseeland I: Auckland. Ankunft und erste Schritte

Weltreise nach Neuseeland. Ankunft in Auckland auf der Nordinsel und ein paar Tage vor Ort, um den Jetlag loszuwerden. Der Beginn von drei tollen Wochen.

Am Sonntag den 22.11.09 landen wir in Auckland. Nachdem wir die Biosecurity Zone hinter uns gelassen haben (unsere Wanderschuhe wurden von freundlichen “Bio-Cops” desinfiziert und von böser europäischer Erde gereinigt), empfängt uns Neuseelands größte Stadt (ca. 1 Mio. Einwohner) mit Nieselregen. Wir sind neugierig was uns erwartet und nehmen uns ein Taxi zu unserem ersten B&B (Bed-and-Breakfast).

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Dort angekommen fordern ca. 23 Stunden Flug und 12 Stunden Jetlag ihren Tribut. Eine Runde Schlafen.

Dann folgt der erste echte Urlaubstag. Wir sind früh auf den Beinen und die Sonne lacht vom neuseeländischen Himmel. Nach dem Frühstück machen wir uns Richtung Hafen auf. Da unser B&B sehr zentral liegt, sind wir in wenigen Minuten da.

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In Auckland tummeln sich die verschiedensten Gebäudetypen nebeneinander. Kleine Backsteinhäuser neben Glaspalästen, pseudo-kloniales neben modernen Mietskasernen.

In der Hafengegend befindet sich ganz klar so eine Art “Financial District”. Deloitte, PWC und Co. lassen grüßen. Es ist noch früh am Morgen, aber der erste Carrera des Tages wird bereits gesichtet. Scharen von Jungs und Mädels im Banker-Outfit marschieren zur Arbeit. In der Gegend wirkt Auckland fast ein wenig snobby. Gucci und Prada sind in der Queen Street vertreten, der Einkaufsmeile von Auckland.

Wir gehen am Hafen entland und bewundern die alte Hafenmeisterei am neuen Fährterminal, an dem die Pendler ankommen. Weiter am Hafen entlang schlagen wir einen Bogen wieder in Richtung Queen Street. Dabei schlängeln wir uns auf den Sky Tower zu, das neueste Wahrzeichen von Auckland.

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Der Fernsehturm ist ein wandelnder Superlativ. Insgesamt 328 Meter hoch. Der höchste seiner Art auf der Südhalbkugel. (Am höchsten Briefkasten der Südhalbkugel gabs direkt ein Erinnerungsfoto). Im 60. Stock ist eine Aussichtsetage. Im 51. Stock auch. Hier ist der Boden stellenweise aus Glas und man schaut knapp 200 Meter in die Tiefe. Man weiß zwar, dass das Glas genauso dick und stabil ist, wie der Beton außenrum … aber man glaubt es nicht so wirklich … fühlt sich auf jeden Fall komisch an. Man kann einen Skywalk machen. Oder Bungee-Springen. Muss man aber nicht … ;-)

Einen Stock tiefer gibts Blaubeermuffins und Café Latte. Der Muffin schmeckt chemisch, der Café zieht einem die Schuhe aus. Aber die Aussicht ist klasse.

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Danach ein kurzer Abstecher in einen Supermarkt. Die Ausbeute: Ein Adapter für die Elektrogeräte und ein paar Toilettenartikel. Erstmal wieder zurück ins Hotel.

Anmerkung: Dieser Beitrag basiert auf unserem privaten Reiseblog aus dem Jahr 2009. 

Mallorca: Sa Farinera – Für Grillfans mit Hunger

Leckeres ehrliches Essen, verhältnismäßig anständige Preise und trotz sehr vieler Sitzplätze nicht das Gefühl von Massenabfertigung – das ist “Die Mühle”, wie sie bei uns im Freundeskreis heißt.

Sa Farinera“, so der Name des Restaurants im mallorquinischen Original, findet sich unweit des Flughafens und der Autobahn – also eigentlich nicht dort, wo man auf Mallorca entspannten Urlaub erwartet. Ein großer Parkplatz – in der Saison gern auch mit Einweisern – tut ein Übriges, um die Illusion vom Geheimtipp direkt zu zerstören.

Umso freudiger ist die Überraschung. Die Mühle ist zwar groß und gut besucht, aber bietet dennoch das Flair, das man an einem entspannten Urlaubsabend haben möchte. Das älteste Grillrestaurant der Insel wartet dabei mit einem gewaltigen Open-Air-Grill auf, von dem Heerscharen von Kellnern in Rekordzeit gewaltige Portionen an die Tische bringen. Ob Standards wie Rind oder eher Exotisches wie Strauß – was wir bis jetzt dort gegessen haben, war immer auf den Punkt gegrillt, reichlich und lecker.

Thema Beilagen: Wir empfehlen Zurückhaltung bei den Beilagen. Nicht, weil sie so schlecht wären, sondern weil sie so reichlich sind. Aus einem “Und noch ein bisschen Mais, bitte”, wird schnell ein randvoller, mittelgroßer Teller, der das eigene Fassungsvermögen schnell ans Limit bringt.

Auf Holidaycheck bekommt “Sa Farinera” 100% Weiterempfehlungen, auf Tripadvisor sind es immerhin noch 85%, dafür gibt es dort viele teilweise ausführliche Bewertungen.

Zu finden ist “Sa Farinera” hier: Camino Son Fangos07610 Can Pastilla, Mallorca. 

Extratipp von uns: Im letzten Kreisverkehr bei der Anfahrt auf die kleine, unscheinbare Ausfahrt achten, die scheinbar ins Nichts führt. Die ist es :-).