Kategorie-Archiv: Reisen

Neuseeland III: Richtung Süden

Nach den traumhaften Südseetagen im hohen Norden geht es nun mit einem kleinen Abstecher in den Kauri-Wald weiter auf die wunderschöne Coromandel-Peninsula.

Am nächsten Morgen geht es weiter. Über Paihia kommen wir nach Kawakawa und biegen dort nach Westen ab. Die Westküste ist traumhaft schön. Wir kommen an eine Bucht. Auf der einen Seite ein Ferienort, die andere sieht aus, wie eine riesige Wanderdüne.

IMG_0275

 

Weiter im Süden treffen wir den Gott des Waldes, den größten bekannten Kauri-Baum Neuseelands. Nur ein Stück neben der Strasse steht die riesige Fichte. Rund 50 Meter hoch. Beeindruckend.

IMG_0286 IMG_0291 IMG_0295

Über Dargaville, wo wir wieder nach Osten abbiegen, geht die Fahrt wieder in Richtung Auckland. Dort haben wir Gelegenheit noch ein paar tolle Fotos der Skyline zu schießen und gönnen uns die Rushour auf dem Highway 1.
IMG_0306
Nachdem wir Auckland hinter uns gelassen haben, geht es weiter nach Süden und dann Richtung Osten auf die Coromandel Halbinsel. Nach einer spannenden Tour über kurvige Bergstraßen erreichen wir abends um acht Hahei, einen kleinen Ort an der Küste.

 

IMG_0318

Anmerkung: Dieser Text ist eine bearbeitete und stellenweise leicht gekürzte Fassung unseres privaten Reiseblogs aus dem Jahr 2009.

 

 

 

 

Neuseeland II: Bay of Islands

Am Dienstag machen wir uns auf in den hohen Norden. Dazu brauchen wir natürlich ein geeignetes Transportmittel. Bei Maui Car Rental wartet bereits der reservierte Mietwagen auf uns.

IMG_0082 IMG_0095 IMG_0097 IMG_0105 IMG_0117 IMG_0118

Unser Ziel heißt Paihia und ist der größte Ort in der Bay. Unser B&B befindet sich in Haruru Falls wenige Autominuten von Paihia entfernt. Dort sind wir zu Gast bei Niek und Rob im Baystay B&B, zwei niederländischen Aussteigern, die sich in dem verträumten Örtchen ein stilvolles Domizil errichtet haben. Wir fühlen uns von Beginn an sehr wohl hier.

Nachmittags klart der Himmel auf und wir machen uns auf, die Gegend zu erkunden. Erst bestaunen wir die tosenden Haruru Falls und im Anschluss wandern wir durch urzeitlich anmutende Wälder und Mangroven-Haine nach Paihia.

Am Mittwochmorgen wachen wir früh auf. Frühstück gibt es am Esstisch in dem großen Raum, der eine Mischung aus Küche, “Guests Lounge” und eben Frühstückszimmer ist. Von hier hat man einen tollen Blick hinunter auf den Fluss. Außerdem steht hier der Jonny Mnemonic (oder wie auch immer man das schreibt) – Flipper, der Niek und Rob einen Eintrag in einem Reisemagazin sicherte … “probably the only Jonny Mnemonic Pinball Machine to find in a B&B in New Zealand”.

Die anderen Gäste sind lustig, nett und sehr verschieden. Vom jungen Pärchen aus Hollywood bis zum alten Ehepaar aus „Atlanta, Georgia“ alles dabei.

Wir fahren nach Paihia und machen eine Bootstour. Inhalt des Pakets: Delphine sehen und durch das “Hole in the Rock” fahren. Vorher schauen wir uns noch den Strand und Paihia genauer an. Sehr touristisch.

Auf der dreistündigen Bootstour verbrenne ich mir das Gesicht. Vorher gekaufter Sunblocker und eine ebenfalls in letzter Sekunde erstandene Basecap verhüten Schlimmeres. Bereits nach wenigen Minuten sind wir inmitteln eines Delfinrudels. Als das Schiff wieder Fahrt aufnimmt, verfolgen uns ein paar von ihnen und spielen mit der Kielwelle. Unglaublich!

Anmerkung: Dieser Text ist eine modifizierte und um ein paar Links ergänzte Version unseres privaten Reiseblogs von 2009.

IMG_0143 IMG_0201 IMG_0212

Neuseeland I: Auckland. Ankunft und erste Schritte

Weltreise nach Neuseeland. Ankunft in Auckland auf der Nordinsel und ein paar Tage vor Ort, um den Jetlag loszuwerden. Der Beginn von drei tollen Wochen.

Am Sonntag den 22.11.09 landen wir in Auckland. Nachdem wir die Biosecurity Zone hinter uns gelassen haben (unsere Wanderschuhe wurden von freundlichen “Bio-Cops” desinfiziert und von böser europäischer Erde gereinigt), empfängt uns Neuseelands größte Stadt (ca. 1 Mio. Einwohner) mit Nieselregen. Wir sind neugierig was uns erwartet und nehmen uns ein Taxi zu unserem ersten B&B (Bed-and-Breakfast).

IMG_0049

Dort angekommen fordern ca. 23 Stunden Flug und 12 Stunden Jetlag ihren Tribut. Eine Runde Schlafen.

Dann folgt der erste echte Urlaubstag. Wir sind früh auf den Beinen und die Sonne lacht vom neuseeländischen Himmel. Nach dem Frühstück machen wir uns Richtung Hafen auf. Da unser B&B sehr zentral liegt, sind wir in wenigen Minuten da.

IMG_0006 IMG_0007 IMG_0013 IMG_0018

In Auckland tummeln sich die verschiedensten Gebäudetypen nebeneinander. Kleine Backsteinhäuser neben Glaspalästen, pseudo-kloniales neben modernen Mietskasernen.

In der Hafengegend befindet sich ganz klar so eine Art “Financial District”. Deloitte, PWC und Co. lassen grüßen. Es ist noch früh am Morgen, aber der erste Carrera des Tages wird bereits gesichtet. Scharen von Jungs und Mädels im Banker-Outfit marschieren zur Arbeit. In der Gegend wirkt Auckland fast ein wenig snobby. Gucci und Prada sind in der Queen Street vertreten, der Einkaufsmeile von Auckland.

Wir gehen am Hafen entland und bewundern die alte Hafenmeisterei am neuen Fährterminal, an dem die Pendler ankommen. Weiter am Hafen entlang schlagen wir einen Bogen wieder in Richtung Queen Street. Dabei schlängeln wir uns auf den Sky Tower zu, das neueste Wahrzeichen von Auckland.

IMG_0022 IMG_0025

Der Fernsehturm ist ein wandelnder Superlativ. Insgesamt 328 Meter hoch. Der höchste seiner Art auf der Südhalbkugel. (Am höchsten Briefkasten der Südhalbkugel gabs direkt ein Erinnerungsfoto). Im 60. Stock ist eine Aussichtsetage. Im 51. Stock auch. Hier ist der Boden stellenweise aus Glas und man schaut knapp 200 Meter in die Tiefe. Man weiß zwar, dass das Glas genauso dick und stabil ist, wie der Beton außenrum … aber man glaubt es nicht so wirklich … fühlt sich auf jeden Fall komisch an. Man kann einen Skywalk machen. Oder Bungee-Springen. Muss man aber nicht … ;-)

Einen Stock tiefer gibts Blaubeermuffins und Café Latte. Der Muffin schmeckt chemisch, der Café zieht einem die Schuhe aus. Aber die Aussicht ist klasse.

IMG_0027 IMG_0029 IMG_0045

Danach ein kurzer Abstecher in einen Supermarkt. Die Ausbeute: Ein Adapter für die Elektrogeräte und ein paar Toilettenartikel. Erstmal wieder zurück ins Hotel.

Anmerkung: Dieser Beitrag basiert auf unserem privaten Reiseblog aus dem Jahr 2009.