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Neuseeland III: Richtung Süden

Nach den traumhaften Südseetagen im hohen Norden geht es nun mit einem kleinen Abstecher in den Kauri-Wald weiter auf die wunderschöne Coromandel-Peninsula.

Am nächsten Morgen geht es weiter. Über Paihia kommen wir nach Kawakawa und biegen dort nach Westen ab. Die Westküste ist traumhaft schön. Wir kommen an eine Bucht. Auf der einen Seite ein Ferienort, die andere sieht aus, wie eine riesige Wanderdüne.

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Weiter im Süden treffen wir den Gott des Waldes, den größten bekannten Kauri-Baum Neuseelands. Nur ein Stück neben der Strasse steht die riesige Fichte. Rund 50 Meter hoch. Beeindruckend.

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Über Dargaville, wo wir wieder nach Osten abbiegen, geht die Fahrt wieder in Richtung Auckland. Dort haben wir Gelegenheit noch ein paar tolle Fotos der Skyline zu schießen und gönnen uns die Rushour auf dem Highway 1.
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Nachdem wir Auckland hinter uns gelassen haben, geht es weiter nach Süden und dann Richtung Osten auf die Coromandel Halbinsel. Nach einer spannenden Tour über kurvige Bergstraßen erreichen wir abends um acht Hahei, einen kleinen Ort an der Küste.

 

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Anmerkung: Dieser Text ist eine bearbeitete und stellenweise leicht gekürzte Fassung unseres privaten Reiseblogs aus dem Jahr 2009.

 

 

 

 

London: Pham Sushi – Besser geht nicht

Das beste Sushi, das wir je bekommen haben, in einer kleinen Seitengasse abseits der Londoner Touri-Pfade. Das ist Pham Sushi, ein auch unter Locals sehr beliebtes Restaurant.

Stell Dir vor, Du bist für ein paar Tage in London. Dein Hotel liegt Richtung East-End – also nicht so richtig mittendrin. Du möchtest Abends noch lecker etwas essen gehen, aber keinen großen Aufwand mehr treiben. Da Du in London bist, hattest Du schon mindestens einmal sehr leckeres indisches Essen, Dir steht der Sinn also nach etwas anderem.

In exakt dieser Situation waren wir, als uns bei unserem Aufenthalt im Hoxton Hotel der kleine Hunger überkam, wir aber nach einem Tag voller ausgedehnter Streifzüge durch East-End, Vintage-Stores, Brick Lane und Financial District keine Lust mehr auf lange Wege hatten.

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Auf einmal die Idee: Sushi. Das hatten wir bei einem früheren Besuch in London schon einmal sehr gut gefunden. Das Hoxton erwies sich hier als sehr hilfreich: Acht iMacs samt Internet stehen den Gästen im Lobbybereich kostenlos zur Verfügung. Google an, “Sushi” eingeben und schauen, was in der Gegend so angeboten wird.

Et voilà: Pham Sushi. Nur ein paar Schritte weg. Euphorisch bewertet auf Seiten wie tripadvisor und Co. Entscheidung: Wir schauen uns das an.

Das Hoxton liegt ein paar Schritte östlich der U-Bahn-Station “Old Street”. Die findet sich auf dem Londoner U-Bahn-Plan auf der schwarz eingezeichneten “Northern Line”. Pham Sushi liegt in der Whitecross Street und damit nur ein paar Schritte westlich der U-Bahn. Wir haben noch ein wenig quer durchs Viertel abgekürzt und ein wenig Lokalkolorit geschnuppert.

Nach ein paar Minuten waren wir da. Hinein in die Whitecross-Street. Nach ein paar Häusern auf der linken Seite: “Pham Sushi”. Sah aus wie ein Takeaway in einer umgebauten Garage. Keine Begeisterung aber immer noch die Hoffnung auf das im Netz angekündigte sensationelle Essen.

Dann die Auflösung. Die junge Dame zeigte schräg auf die andere Straßenseite. Dort befindet sich das Lokal. Ohne Reservierung eigentlich keine Chance, aber wir hatten Glück. “Table for two, for 50 minutes?” – das konnten wir bekommen. Nahmen wir.

Wir ließen uns etwas empfehlen, nahmen die Spezialitäten des Hauses und hatten

Das. Beste. Sushi. Unseres. Lebens. Punkt.

Unglaublich. Auf jeden Fall machen, wenn möglich. Alle Londoner, die wir kennen, die es kennen, schwärmen. Alle, denen wir es je empfohlen haben, ebenso. Dickes “Daumen Hoch”! :-)

 Zusatzinfo: Eine Freundin aus London lachte bei meiner Schwärmerei und kommentierte es mit: “The guy who runs it is a former chef at “Nobu””. Ich konnte es nicht verifizieren, aber es würde einiges erklären … ;-)

Neuseeland II: Bay of Islands

Am Dienstag machen wir uns auf in den hohen Norden. Dazu brauchen wir natürlich ein geeignetes Transportmittel. Bei Maui Car Rental wartet bereits der reservierte Mietwagen auf uns.

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Unser Ziel heißt Paihia und ist der größte Ort in der Bay. Unser B&B befindet sich in Haruru Falls wenige Autominuten von Paihia entfernt. Dort sind wir zu Gast bei Niek und Rob im Baystay B&B, zwei niederländischen Aussteigern, die sich in dem verträumten Örtchen ein stilvolles Domizil errichtet haben. Wir fühlen uns von Beginn an sehr wohl hier.

Nachmittags klart der Himmel auf und wir machen uns auf, die Gegend zu erkunden. Erst bestaunen wir die tosenden Haruru Falls und im Anschluss wandern wir durch urzeitlich anmutende Wälder und Mangroven-Haine nach Paihia.

Am Mittwochmorgen wachen wir früh auf. Frühstück gibt es am Esstisch in dem großen Raum, der eine Mischung aus Küche, “Guests Lounge” und eben Frühstückszimmer ist. Von hier hat man einen tollen Blick hinunter auf den Fluss. Außerdem steht hier der Jonny Mnemonic (oder wie auch immer man das schreibt) – Flipper, der Niek und Rob einen Eintrag in einem Reisemagazin sicherte … “probably the only Jonny Mnemonic Pinball Machine to find in a B&B in New Zealand”.

Die anderen Gäste sind lustig, nett und sehr verschieden. Vom jungen Pärchen aus Hollywood bis zum alten Ehepaar aus „Atlanta, Georgia“ alles dabei.

Wir fahren nach Paihia und machen eine Bootstour. Inhalt des Pakets: Delphine sehen und durch das “Hole in the Rock” fahren. Vorher schauen wir uns noch den Strand und Paihia genauer an. Sehr touristisch.

Auf der dreistündigen Bootstour verbrenne ich mir das Gesicht. Vorher gekaufter Sunblocker und eine ebenfalls in letzter Sekunde erstandene Basecap verhüten Schlimmeres. Bereits nach wenigen Minuten sind wir inmitteln eines Delfinrudels. Als das Schiff wieder Fahrt aufnimmt, verfolgen uns ein paar von ihnen und spielen mit der Kielwelle. Unglaublich!

Anmerkung: Dieser Text ist eine modifizierte und um ein paar Links ergänzte Version unseres privaten Reiseblogs von 2009.

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New York: Das Hudson Hotel – Stylisch, geniale Lage, kein Frühstück mehr

Sehr angenehmes Hotel in Midtown Manhattan. Grundsätzliches Manko: Kleine Zimmer. Neues Manko: Kein Frühstück

Das Hudson Hotel findet Ihr 356 West 58th Street in Manhattan. Damit liegt es direkt an der Ecke 9th Avenue und 58th Street – von daher aufpassen bei der Zimmerwahl in Sachen Lautstärke!

Lage: Genial 

Für jeden, der sich diesen Teil Manhattans erlaufen möchte, ist das Hotel von der Lage her perfekt. Zum Columbus Circle und somit zum Central Park sind es nur ein paar Schritte. Die Upper East Side ist auch nur einen Steinwurf weg. Auch Broadway, Times Square oder das Rockefeller Center an der 6th Avenue sind schnell und problemlos zu Fuß erreichbar.

Wenn man sich ein wenig die Luft des Big Apple um die Nase wehen lassen möchte, dann kann man auch scheinbar entfernte Teile von Manhattan zu Fuß erreichen. Der weiteste Fußmarsch führte mich vom Flatiron Building (175 5th Avenue, somit auf Höhe der 23rd Street) am Empire State Building vorbei via Bryant Park und Rockefeller Center zurück zum Hotel. Das sind dann rund 2,5 Meilen, für die man eine knappe Stunde einplanen sollte.

Hotel: Stylish, Schön, Angenehm

Das Hudson erreicht man von der Straße aus über eine lange Rolltreppe. In diesem Bereich dominieren Neonfarben. Oben angekommen steht man vor dem Rezeptionstresen. In der Lobby, den angrenzenden Gängen und Bars dominiert dunkles Holz, hohe Decken, klassischer Bibliothek-Stil. Sehr schön, für den, der es mag. Free WiFi für Gäste in der Lobby.

Die Zimmer sind sauber und zweckmäßig auch in dunklen Tönen mit modernen Elementen eingerichtet. Allerdings sollte man in Sachen Platz keine Zugeständnisse erwarten. Wer viel Platz möchte, sollte eine höhere Kategorie buchen. Mir persönlich hat die normale Größe bis dato aber gereicht.

In der Lobby und den umliegenden Gängen gibt es diverse Sitzgelegenheiten, so dass man jederzeit auch “unter Menschen” gehen kann, wenn man seine Mails checken oder Ähnliches erledigen, dabei aber nicht auf dem Zimmer sitzen möchte.

Frühstück: Was habt Ihr getan???

Anno 2012 wurde das Hotel renoviert. Im Zuge dieser Maßnahme ist der Frühstücksraum weggefallen. 2007 hatte das Burger-Restaurant des Hotels am Morgen noch diese Funktion. Jetzt ist es morgens geschlossen. Abends hat es mehr Barcharakter. Burger gibt es auch noch – man bekommt sie an einer großen, fensterähnlichen Ausgabe. Allerdings hauen sie mich nicht mehr um. Unter dem Strich finde ich es sehr schade, auf den Raum verzichten zu müssen. Hohe Wände, Buchregale, Neuenglandstil – hier zu frühstücken hatte etwas von einem guten Start in den Tag.

Eine Alternative ist die “German Bakery” direkt an der Ecke zur 9thAvenue. Vom Smoothie über den Wrap bis zu den Pancakes gibt es hier rund um die Uhr alle Arten von Essen – von gesund bis nicht so. Nettes Team, leckeres Essen aber man muss eben vor die Tür … ;-)

Fazit: In der Gegend Manhattans überwiegen beim Hudson für mich die Vorteile das Frühstücksmanko. Bis jetzt war ich zweimal da, beide Male im Frühling, beide Male sehr kalt, beide Male die Roof-Top-Bar noch geschlossen. Die möchte ich noch einmal sehen …

- Fotos folgen -

Neuseeland I: Auckland. Ankunft und erste Schritte

Weltreise nach Neuseeland. Ankunft in Auckland auf der Nordinsel und ein paar Tage vor Ort, um den Jetlag loszuwerden. Der Beginn von drei tollen Wochen.

Am Sonntag den 22.11.09 landen wir in Auckland. Nachdem wir die Biosecurity Zone hinter uns gelassen haben (unsere Wanderschuhe wurden von freundlichen “Bio-Cops” desinfiziert und von böser europäischer Erde gereinigt), empfängt uns Neuseelands größte Stadt (ca. 1 Mio. Einwohner) mit Nieselregen. Wir sind neugierig was uns erwartet und nehmen uns ein Taxi zu unserem ersten B&B (Bed-and-Breakfast).

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Dort angekommen fordern ca. 23 Stunden Flug und 12 Stunden Jetlag ihren Tribut. Eine Runde Schlafen.

Dann folgt der erste echte Urlaubstag. Wir sind früh auf den Beinen und die Sonne lacht vom neuseeländischen Himmel. Nach dem Frühstück machen wir uns Richtung Hafen auf. Da unser B&B sehr zentral liegt, sind wir in wenigen Minuten da.

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In Auckland tummeln sich die verschiedensten Gebäudetypen nebeneinander. Kleine Backsteinhäuser neben Glaspalästen, pseudo-kloniales neben modernen Mietskasernen.

In der Hafengegend befindet sich ganz klar so eine Art “Financial District”. Deloitte, PWC und Co. lassen grüßen. Es ist noch früh am Morgen, aber der erste Carrera des Tages wird bereits gesichtet. Scharen von Jungs und Mädels im Banker-Outfit marschieren zur Arbeit. In der Gegend wirkt Auckland fast ein wenig snobby. Gucci und Prada sind in der Queen Street vertreten, der Einkaufsmeile von Auckland.

Wir gehen am Hafen entland und bewundern die alte Hafenmeisterei am neuen Fährterminal, an dem die Pendler ankommen. Weiter am Hafen entlang schlagen wir einen Bogen wieder in Richtung Queen Street. Dabei schlängeln wir uns auf den Sky Tower zu, das neueste Wahrzeichen von Auckland.

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Der Fernsehturm ist ein wandelnder Superlativ. Insgesamt 328 Meter hoch. Der höchste seiner Art auf der Südhalbkugel. (Am höchsten Briefkasten der Südhalbkugel gabs direkt ein Erinnerungsfoto). Im 60. Stock ist eine Aussichtsetage. Im 51. Stock auch. Hier ist der Boden stellenweise aus Glas und man schaut knapp 200 Meter in die Tiefe. Man weiß zwar, dass das Glas genauso dick und stabil ist, wie der Beton außenrum … aber man glaubt es nicht so wirklich … fühlt sich auf jeden Fall komisch an. Man kann einen Skywalk machen. Oder Bungee-Springen. Muss man aber nicht … ;-)

Einen Stock tiefer gibts Blaubeermuffins und Café Latte. Der Muffin schmeckt chemisch, der Café zieht einem die Schuhe aus. Aber die Aussicht ist klasse.

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Danach ein kurzer Abstecher in einen Supermarkt. Die Ausbeute: Ein Adapter für die Elektrogeräte und ein paar Toilettenartikel. Erstmal wieder zurück ins Hotel.

Anmerkung: Dieser Beitrag basiert auf unserem privaten Reiseblog aus dem Jahr 2009. 

Mallorca: Sa Farinera – Für Grillfans mit Hunger

Leckeres ehrliches Essen, verhältnismäßig anständige Preise und trotz sehr vieler Sitzplätze nicht das Gefühl von Massenabfertigung – das ist “Die Mühle”, wie sie bei uns im Freundeskreis heißt.

Sa Farinera“, so der Name des Restaurants im mallorquinischen Original, findet sich unweit des Flughafens und der Autobahn – also eigentlich nicht dort, wo man auf Mallorca entspannten Urlaub erwartet. Ein großer Parkplatz – in der Saison gern auch mit Einweisern – tut ein Übriges, um die Illusion vom Geheimtipp direkt zu zerstören.

Umso freudiger ist die Überraschung. Die Mühle ist zwar groß und gut besucht, aber bietet dennoch das Flair, das man an einem entspannten Urlaubsabend haben möchte. Das älteste Grillrestaurant der Insel wartet dabei mit einem gewaltigen Open-Air-Grill auf, von dem Heerscharen von Kellnern in Rekordzeit gewaltige Portionen an die Tische bringen. Ob Standards wie Rind oder eher Exotisches wie Strauß – was wir bis jetzt dort gegessen haben, war immer auf den Punkt gegrillt, reichlich und lecker.

Thema Beilagen: Wir empfehlen Zurückhaltung bei den Beilagen. Nicht, weil sie so schlecht wären, sondern weil sie so reichlich sind. Aus einem “Und noch ein bisschen Mais, bitte”, wird schnell ein randvoller, mittelgroßer Teller, der das eigene Fassungsvermögen schnell ans Limit bringt.

Auf Holidaycheck bekommt “Sa Farinera” 100% Weiterempfehlungen, auf Tripadvisor sind es immerhin noch 85%, dafür gibt es dort viele teilweise ausführliche Bewertungen.

Zu finden ist “Sa Farinera” hier: Camino Son Fangos07610 Can Pastilla, Mallorca. 

Extratipp von uns: Im letzten Kreisverkehr bei der Anfahrt auf die kleine, unscheinbare Ausfahrt achten, die scheinbar ins Nichts führt. Die ist es :-). 

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